DFD beteiligt sich an bundesweiter Übung zum gemeinsamen Management von Großschadensereignissen (LÜKEX)
Bund und Länder übten gemeinsam das länderübergreifende Management von Großschadensereignissen. Die Stabsrahmenübung LÜKEX
dauerte vom 29. November bis zum 1. Dezember 2004. Das Szenario der Übung LÜKEX ging von einer angespannten Sicherheitslage
mit terroristischen Drohungen und Anschlägen aus. Gleichzeitig legte ein Orkan die Stromversorgung großflächig lahm.
Unter Federführung des Bundesinnenministeriums mit seinen Krisenstäben nahmen neben sieben weiteren Bundesministerien, den
Ländern Bayern und Baden-Württemberg, Berlin und Schleswig-Holstein auch über 100 Unternehmen aus der Wirtschaft an der Übung
teil. Das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum des Bundes und der Länder (GMLZ), das ein Bestandteil des neu geschaffenen Bundesamts
für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ist, wirkte ebenfalls an der Übung mit. Geübt wurden in erster Linie die ressort-
und fachübergreifende Zusammenarbeit sowie das Krisenmanagement der Verwaltung.
Schwerpunkt der Beteiligung des Krisenreaktionsteams des DFD war das Projektmanagement im Rahmen der "International Charter
on Space and Major Disasters", durch die aktuelle Satellitenbilddaten während Krisensituationen bereitgestellt werden können.
Diese war vom GMLZ virtuell ausgelöst worden. Das DFD lieferte dem GMLZ dem Szenario entsprechende, fiktive Schadenskarten
der vom Orkan betroffenen Gebiete sowie eine Übersichtskarte zur allgemeinen Schneelage.
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